| Mission Statement |
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| Geschrieben von: Dr. Wolfram Dornik |
| Sonntag, den 20. Juni 2010 um 02:11 Uhr |
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So schnell kann es im Internet gehen und eine eigentlich als Innovation gedachte Website ist durch die Autoevolution des World Wide Web überholt worden! Linklisten sind durch die Entwicklungen rund um "Web 2.0" nicht mehr notwendig: Die Dominanz von Google bei der Informationsrecherche, die verstärkte Vernetzung via facebook, myspace oder twitter und die Meinungsführerschaft von wikipedia dominieren nun auch den Aufmerksamkeitsbasar von Geschichte IM Web.
In Zukunft wird auf zeit-ge-schichte-n.net der Fokus stärker auf die Darstellung von Geschichte im Internet gelegt. Welche Ausprägungen von Erinnerungskulturen sind erkennbar? Welche Formen der Darstellung werden gewählt? Wo sind die Hot-Spots? Nicht immer wissenschaftlichen Standards folgenden, aber durchaus wissenschaftlich begründet soll in den essayistischen Texten diesen Fragestellungen nachgegangen werden. Die Website richtet sich dabei vor allem an ein an Cultural Studies interessierten Personen. Der Fokus liegt zwar auf deutschsprachigen Websites, wird aber auch um andere internationale Beispiele ausgeweitet, soweit diese aus sprachlichen Gründen herangezogen werden können.Intention der Website ist es auch, die geschichtswissenschaftliche Beschäftigung mit dem Internet vor allem in Österreich zu befeuern. Institutionalisiert wird dies im "WEriBlog", dem Web-Erinnerungs-Blog. Die Besucher der Site haben auch die Möglichkeit auf die Blogeinträge zu antworten und so mit dem Autor in Diskurs zu treten. Im Bereich Bibliografie wird relevante "Literatur", gedruckt und/oder digital, zum Thema Erinnerung im Internet gesammelt. Wie schon im ursprünglichen Konzept der Website erläutert, entspricht auch weiterhin die "post-post-moderne" Schreibweise von zeit-ge-schichte-n.net, die sich an Reinhard Kosselleks Begriff der Zeitschichten anlehnt, den Intentionen des Projekts: zeitgeschichte - geschichten- zeitgeschichten - geschichte - schichten - zeit - zeitschichten. Damit wird auf die verschiedenen theoretischen Ansätze und Beeinflussungen des Herausgebers im Umgang mit (Zeit)Geschichte hingewiesen. Geschichte besteht eben nicht nur aus einer eindimensionalen Faktengeschichtet, sondern aus vielen ZeitGeSchichten, die übereinander und nebeneinander existieren. Historische Ereignisse und Entwicklungen bestehen aus Kontinuitäten und Brüchen - auch das wird mit diesem Wortspiel deutlich. Diese Vielfalt soll auf die vielen möglichen Erzählungen von Geschichte hinweisen. |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. August 2010 um 07:56 Uhr |



